Mittwoch, 21. Dezember 2005

Tagging auf dem Desktop?

Bei der (Nach)Arbeit am Furl-Artikel stieg eine Frage in meinem Kopf auf: Gibt es eine solche Verschlagwortung von "Sachen" auch für Dokumente, die bei mir lokal auf dem Desktop liegen, oder die ich via GoogleDesktop finden kann? Ich weiss, das wird eine der neuen, tollen, etc. Funktionen von M$ Vista (oder eher dem damit ausgelieferten NTFS) sein, aber ich wills jetzt, open-source-basiert, und es sollte auch unter Linux gehen ;-) Ideen, Vorschläge? Ab in die Kommentare damit!

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Premiere kostenlos: Mensa-Promo...

...oder: welche Verbindung Offline-Erlebnisse mit dem eigenen Online-Treiben haben.
Also: Es begab sich, dass ich heute nicht zuletzt wegen der Pfannkuchen(waren echt gut) die Mensa besuchte. Zufällig entdeckte ich wenig später Michael G., Susi N.(für Nichtinsider: Die vorgenannten sind ein Pärchen) und Christian K. und setze mich dazu. Kaum dass ich mit dem Hintern auf dem Stuhl ankam, versuchte Michael auch schon, mir ein Konto bei der Deutschen Bank zu verkaufen verpassen. Wieso? Na, ganz einfach: Er hatte schon eines abgeschlossen, und suchte jetzt noch zwei andere, um dann die Prämie für so ne Doppelwerbung abzugreifen. Ausser folgendem denkwürdigen(zumindest für mich) Dialog kam für mich auch noch eine Erkenntnis bei rum. Aber zuerst der Dialog:
Michael: "Das musst du unbedingt machen, ich hab auch schon eine andere Person!"
Susi: "Wer denn?"
Michael(zu Susi): "Na, dich!"
Susi: "Aber was soll ich denn mit nem Konto bei der DB? Ich hab doch schon eins!"
Michael: "Ja, aber dann krieg ich Premiere!"
Susi: "Ne, das kommt dann zu mir..."
Michael: "Dein Fernseher ist doch so ein kleines Ding, aber na gut...."ipod-flyer
Den Rest des Dialogs schenk ich mir, ich lachte an dieser Stelle schon Tränen. Nicht nur, weil ich die Diskussion so lustig fand, sondern auch wegen eigener Bestrebungen, Gratis-Artikel online abzugreifen, siehe nebenstehendes Bild. Naja, in dieser Sache hab ich inzwischen die Hoffnung aufgegeben, aber wer will, kann sich mal anmelden, und folgende Erkenntnis widerlegen: "Es gibt nix umsonst(Und wenns kein Geld ist, wendet man was anderes dafür auf)"

Samstag, 10. Dezember 2005

Das Bildblog

Die grösste deutsche Tageszeitung verdient wegen "Art und Qualität [ihrer] Berichterstattung" ein Watchblog(wo Fehler, Äußerungen etc. dokumentiert und korrigiert werden). Das sagt Christian Schultheiss, einer der Macher hinter Bildblog.de und Journalist bei der tageszeitung, im Interview mit dem ZDF. Dementsprechend wollen er und seine Mitstreiter die fast täglich vorkommenden Fehler in der Bild-Zeitung aufdecken.
Diese Fehler werden zumeist mit Textzitaten und eingescannten Seiten oder Verweisen auf die Online-Ausgabe dokumentiert. Korrigieren können die Autoren sie, einerseits weil manches einfach als falsch nachweisbar ist(Der WM-Ball hat einen Durchmesser von 22cm, und nicht 69cm, wie Bild behauptet.) Manch andere Fehler machen auch ausgefeiltere Recherchen notwendig, die Leser werden auch in die Arbeit miteinbezogen(Vgl. z.b. diesen Eintrag über eine verbrannte Obdachlose in Portugal). Es gibt auch die Möglichkiet, sachdienliche Hinweise abzugeben, und damit auf weitere Aspekte eines Themas hinzuweisen oder "Fälle" zu melden. Die Fehler der Bild-Zeitung werden, je nach Grösse und Ausmaß, mit Humor bis Bestürzung aufgenommen, es kommt halt einfach auf die Art des Verstosses an. Mitunter reicht es auch, einfach Artikel aus anderen Zeitungen zu zitieren, um einen Artikel der Bild-Zeitung ins Lächerliche ziehen zu können, so war dies gestern der Fall mit einem Artikel, der im Trierischen Volksfreund erschienen ist, und in dem widerlegt wird, dass Guildo Horn angeblich wieder bei seiner Mutter eingezogen sei.
Bei der "Wird-sie-geköpft?"-Titelseite vom 30. Oktober, in der die Bild die Hinrichtung der deutschen Geisel Susanne Osthoff kaum noch erwarten konnte, ist der Ton hingegen anders. Sehr sachlich und ohne Häme wird auf die Berichterstattung der Bild und die Folgen eingegangen. In diesem Fall spricht die Sachlage natürlich für sich selbst, für die Leser des Blogs ist die abschliessende Zitierung eines Pressesprechers der Bild, der die Schlagzeile damit rechtfertigt, man habe "mit der Sprache der Wahrheit diesen abscheulichen und widerlichen Akt des Terrors, nämlich einen angekündigten Mord, deutlich beim Namen" nennen wollen, nicht nur eine Nachricht über die Weltsicht der Bild-Zeitung, sondern auch traurige Realsatire.
Neben dem eingangs erwähnten Schultheiss ist auch von Stefan Niggemeier bekannt, dass er beim Bildblog mitarbeitet, weitere Autoren sind unbekannt, da die Einträge unter insgesamt vier Pseudonymen gebloggt werden.
Das Blog wurde zweimal ausgezeichnet, einmal mit dem Grimme-Online-Award und dem Leuchtturm-Preis des Netzwerk Recherche.
Unüblich an dem Bildblog ist, dass die Kommentarfunktion nicht genutzt wird. Schultheiss erklärte dies damit, dass "es da schon endlos viele Einträge gab". Dies hätte sicherlich nicht für eine besondere Übersichtlichkeit des Blogs gesorgt. Leider besteht so auch keine Möglichkeit für die Leser des Blogs, ihre eigene Meinung zum Vorgehen einzubringen, dadurch nähert sich das Blog eher einer normalen Zeitung an, in der auch nur eine Auswahl an Leserbriefen veröffentlicht wird, und unbekannt ist, welche als "nicht veröffentlichungsgeeignet" gesehen wurden.

Montag, 5. Dezember 2005

"Neue Medien" in der SZ

Heute in der Süddeutschen(leider nicht online :-(): Eine Buchrezension über die iranische Blogger-Szene, und ein kurzer Artikel auf der Medien-Seite über den Stand der Entwicklung des mobilen E-Paperns(ein Thema, das mich sehr interessiert, da ich nicht immer Platz für das nordische Format habe....und es in Deutschland derzeit kein brauchbares Verfahren gibt, den Content von der E-Paper-Ausgabe einer Zeitung auf den Palm zu bekommen)

Donnerstag, 1. Dezember 2005

"Wenn Du entdeckst, daß du ein totes Pferd reitest, steig ab!"*

counter
Seht ihr den langen Balken da oben? Das sind alle diejenigen, welche bisher mit dem Firefox oder Mozilla auf der Seite hier waren. Danke dafür ;-) Das dadrunter ist der Balken jener, die sich mit dem Internet Explorer...(ups, falscher Link, da gehts zum Browser-Liebling aus Redmond) auf dieser Seite befanden...
Mein Anliegen wäre nun, dass unter anderem aufgrund der Sicherheitslücke, die ich da oben absichtlich verlinkt habe mir da oben reingerutscht ist, mehr Leute auf Firefox umsteigen, der jetzt ja auch in einer neuen Version erschienen ist.
Gibts auch für USB-Fischstäbchen..äh, USB-Sticks damit braucht man dann auch im PC-Pool der Uni nicht auf seine Bookmarks und andere Einstellungen verzichten ;-)
*Sprichwort der Dakota-Indianer

Mittwoch, 30. November 2005

Das will ich doch mal so unterschreiben!

Michael Naumann in der Zeit über Bild.
Und übrigens, kennt wer nen Laden, wo man T-Shirts oder ähnliches mit der Aufschrift "Gib Bild keine Chance!"(oder was anderem passendem) kaufen kann?

Little Boxes vs. Networked Individualism

Die Zusammenfassung zu des Textes von Barry Wellmann ist in Cristoffers Blog. Kommentare also bitte dorthin!

Samstag, 26. November 2005

Will hier noch wer Deutschland sein?

Wir sprachen ja am Donnerstag schon drüber, aber mittlerweile hat der Schönheitsfehler unserer neuesten Imagekmapagne es tatsächlich in die grossen Medien geschafft. Siehe Google News Ich warte noch auf die Bild-Zeitung...oder kommt das erst am Sonntag in Deutschlands schnellstem Magazin?

Montag, 21. November 2005

Ansichten von Web 2.0

Bei dem, was Tim O'Reilly als Web 2.0 bezeichnete, handelt es sich im Prinzip immer um Dienste, die für ihr Funktionieren auf den einzelnen Internetuser angewiesen sind. Alle diese Dienste nutzen die verteilte Intelligenz und Ressourcen der Webuser, um ihren Service anzubieten. Dies wurde erst durch die zunehmende Verbreitung von Breitbandanschlüssen möglich(KEIN User hat Lust,längere Zeit auf eine Webseite zu warten, und verliert dann ganz schnell die Lust). Insofern handelt es sich nicht um "Altes Web in neuen Tüten", wie Thomas Knüwer schreibt. Ein anderer Punkt, den Knüwer aufgreift, wird wohl jeder Seminarteilnehmer am eigenen Einfallsreichtum erlebt haben: Das ständige Ausdenken neuer Passwörter und Logins ist auf die Dauer extremst nervig, und da bisher ledier noch lange nicht alle Rechner mit einem biometrischen Zugangskontrollsystem (Fingerabdruck, Irisscan o.ä.) ausgestattet sind, wird auch der Punkt "Och nö, schon wieder son Scheiss" viele Nutzer von einem neuen Dienst abhalten. Aber eine langfristige Gefährdung des Booms ist dadurch nicht zu erwarten, da auch genug erfahrenere User wissen, wie sie ihre Passwörter entsprechend verwalten.
Es handelt sich hierbei also um ein praktisches Problem, das vielen Fachleuten einfach aus dem Blick gerät.
Das "Social Software" auf teils noch ganz andere Art als durch die Probleme, die zu ihrer Nichtnutzung führen, in das Leben eingreift: Manche Nutzer von Spielen wie World of Warcraft verbringen so viel Zeit in der virtuellen Welt, dass sie den Bezug zu ihrer Umgebung vollkommen verlieren. An dem, was im IT-Frontal-Blog beschrieben wird, fällt zuerst der massive Community-Gedanken auf, den die Nutzer damit verbinden. Diese Community verlagert sich von offline stattfindenden Events wie LAN-Parties und Linux-Installationsparties, die zumindest eine gewisse räumliche Nähe der Beteiligten als Grundvoraussetzung haben, immer mehr ins Internet, wo jeder einzelne das wie auch immer geartete Event auf seine Art begeht. Das besondere ist nun das Gemeinschaftsgefühl, das die Menschen damit verbinden, was ja auch in dem zitierten Beitrag erwähnt wurde.
Ein Punkt, den Tim O'Reilly gar nicht erwähnt, der aber auch in verschiedenen anderen Beiträgen zum Thema Web 2.0 erwähnt wurde, ist die Interpretation von Web 2.0 als der Anlauf zur .com-Blase 2.0, in dem sich verschiedene Unternehmen gezielt auf eine Übernahme durch Google und Co. vorbereiten, und kein selbstständig lebensfähiges Geschäftsmodell entwickeln.
Wie Richard MacManus in seinem Blog-Beitrag schreibt, hat sich der Begriff "Web 2.0" für Anwendungen aus diesem Bereich bei den Taggs von del.ici.ous noch nicht richtig durchgesetzt. Das Wort als solches ist also noch nicht richtig im Web angekommen. Dies lässt auch vermuten, dass viele Nutzer sich noch nicht mit entsprechenden Anwendungen auseinander gesetzt haben, und noch viele neue Nutzer entsprechende Dienste nutzen werden.
Der online und in verschiendenen Offline-Medien publizierende Journalist Mario Sixtus versucht mit seinem Artikel in der Zeit genau diese bisher noch nicht mit Blogs und Co. in Kontakt geratenen Nutzer in einer "akademischen, bildungsbürgerlichen Leserschaft" (Wikipedia, Die Zeit) bewusst anzusprechen, und auf das Thema neugierig zu machen. Dazu gehört besonders die Plazierung in der Rubrik Wissen, und nicht im Feulleton, Leben oder Computer, da hiermit vermutlich eine andere Leserschicht angesprochen werden konnte, die sich bisher nicht mit dem Thema Web 2.0 auseinander setzte.

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Ich glaube, du stellst...
Ich glaube, du stellst einige Ansprüche an ein...
David Schommer - 27. Dez, 20:21
Tagging auf dem Desktop?
Bei der (Nach)Arbeit am Furl-Artikel stieg eine Frage...
AndreasBreitbach - 21. Dez, 22:51

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